Zeit zu kaufen? Zeit zu geben? Zeit ist Leben!

@Zeitgedanken

Als Kind konnten wir nicht erwarten, bis es Weihnachten wird, am Tag des „Heiligen Abends“ schien der Uhrzeiger bildlich stillzustehen. Und die Bescherung? Wie rasch waren die Päckchen dann doch ausgepackt… Das erlebt ein jeder! Kindheit! Und ja, früher wussten wir nicht, was uns unsere Eltern immer von der Hast & Schnelllebigkeit erzählten. Was sie wohl damals in uns auslösten? „Mensch, bist Du groß geworden?“ hat doch tatsächlich jeder noch selbst im Ohr, aber sobald Du es selbst genauso dachtest und dann noch erstmalig ausgesprochen hast, kam Dir doch in den Sinn, dass Du niemals so werden wolltest???

Was haben die Erwachsenen nur mit der Zeit? Mit dem Großwerden? „Soll ich etwa kleiner werden?“ – mein Gesicht zeigt noch immer den „Großwerdestaunemund“ – ich – erstarrt (stellt euch hier mein Kindlein vor, zum Familientreffen, nach dem langen Zeitalter Corona). Ja – pampig irgendwie, aber ja, solch Reaktion hört man heute, von den wohl cooleren Kids unserer Nachfolgegeneration, den schneller – höher – weiter Kindern. Wandel der Zeit – denke ich dann. Doch mir ist klar, dass zumindest dieses Retro – Fragespiel standhaft über Generationen bleiben wird, nur das das heranwachsende Menschlein sich dabei zeitgemäß taffer der sinnlosen Frage stellt, noch unwissend und nichts ahnend seiner Zukunftsgedanken.

Zeit tickt, egal was wir gerade tun, denken, sein lassen oder flink erledigen, verpassen oder anpacken, schleifenlassen oder aufholen.

Klassische Weisheiten fallen mir da gleich zu ein:

„Was Du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen!“

„Was Du heute nicht lernst, lernst später nimmermehr…“

…..

so, oder so ähnlich.

Bilder aus Kindheitsdebatten und meiner Schulzeit und Sätze, die ich als Teenager hörte.

Wer nicht? (Fortsetzung folgt…)

Und wir sagen oft, Zeit ist Geld! Organisation ist alles! Wieder solch Lebensweisheiten, die wir mit uns herumtragen. Obwohl doch niemand darin perfekt zu sein scheint? Warum sonst gibt es all diese kreativen Neuheiten, Seminare & Fortbildungen zum Zeitmanagement, Apps für Dein persönliches Timing, Apps für Deinen optimierten Blick auf alles… Dafür denken wir uns in folgende Lebenslage. Natürlich – eine Zielstellung solltest du gerade verfolgen, eine Aufgabe, einen täglich fordernden Job, den Du erfolgreich meistern möchtest. Somit ist Erfolg die Kennzahl, an der Du Dich selbst, in dem was Du tust, messen kannst. Es existiert der Plan & die Idee, Listen, Kalendereinträge – alles am besten noch nach Aufgabe, Person und kurz, -mittel, -langfristig geclustert.

Doch ist gerade diese Vorbereitung nicht ein lästiger Haufen Fleißarbeit?

„Das muss ich vormerken!“ – „Da muss ich dran bleiben!“ – „Das Thema ist noch offen!“ – „Für Recherche Zeit einplanen!“ – …

Fleißig Buch führen setzt Zeit voraus, ein System macht doch immer Sinn! Was ist Dein System? Lieber per Zettelwirtschaft oder alles digital? Ich bin, und das offenbare ich mittlerweile strahlend zu meiner Verteidigung, ein visueller Notizzettelliebhaber und *Stationen Typ*. Ich brauche das Bild zur Aufgabe, den heimischen unschönen Hingucker auf offene Vorgänge.

Rubrik

Wem reicht heute der Tag aus, mit seinen Stunden?

Sind wir organisiert, schaffen all die täglichen to Do’s?

Verschafft einem ausreichend Cash vielleicht mehr Freiheiten im Zeitmanagement?

Vergehen der Zeit – dieser Ausdruck klingt beim überfliegen recht harmlos, doch um so mehr ich darüber nachdenke, fallen mir etliche Möglichkeiten ein, wie, wo und wann und vor allem wer solch Ausdruck wohl im Alltag hört, sagt, sich denkt… Bin ich traurig, weil die Zeit vergeht? Freue ich mich über die Zeit, die ich gehe & bereits gegangen bin? Hoffe ich vielleicht auf viel Zeit, die mir noch bleibt & vergehen kann?

Oder ein recht zeitloses Zeitbetrachten: Gehe ich mit der Zeit? Bin ich zeitlos & rastlos?

Macht uns ausgefüllte Zeit glücklich? Was sind wir ausgefüllt? Wenn wir keine Zeit mehr haben? Dafür müssten wir uns dazu bekennen, für was uns Zeit fehlt.

Füllt nicht ein jeder jeden Tag seine Zeit, zumindest erstmal gedanklich. Selbst wenn wir sagen: Heute habe ich Zeit für ein ausgiebiges Schaumbad, zur Gutenachtgeschichte extra Seiten vorzulesen oder mich mal wieder im Netz blicken zu lassen…

Wiederum lassen wir täglich aus Zeitgründen etwas weg, verschieben den Kurzeinkauf, das musikalische Hobby oder verkürzen lästige Arbeiten mittels oberflächlichen Turbogang.

Fragen, die wir sicherlich mit Lebenslagen untermauern könnten. (Fortsetzung folgt…)

Wie steht ihr zu diesem Thema? Kommentare von euch sind gewünscht und lassen diesen Beitrag leben, wachsen und reifen.

Eure @loopyhole

 

…nachgedacht über das Dasein, die Gefühlswelt, das Beziehungschaos, Einstellung zu sich selbst.

Dazu einleitende Worte im Beitrag:

Das ICH und WIR Gefühl

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Beschreibe Dich mit einem Wort

Kommunizieren ist Leben!


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